Kinder und Feuer

Kinder und Jugendliche verursachen pro Tag über 20 Brände in Deutschland. Als Erwachsener sollten Sie Kinder darum spielerisch auf das richtige Verhalten im Brandfall vorbereiten.

Kinder schätzen Risiken oft falsch ein, da sie nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen können. Beim faszinierenden Element Feuer helfen meist auch keine Verbote. Hier macht es mehr Sinn, den richtigen Umgang mit Zündmitteln zu lernen, um das verantwortungsbewusste Handeln zu fördern. Offensive Brandschutzerziehung, nicht nur in Kindergärten und Schulen, hilft dabei, dass die Zahlen der durch Kinderhand verursachten Brände kontinuierlich zurückgeht.

Üben Sie das Verhalten im Ernstfall: Erklären Sie Ihren Kindern, dass sie nicht weglaufen oder sich verstecken sollen. Richtig ist es, Hilfe zu rufen (also 112 wählen). Dabei sollte das Kind seinen Namen und Adresse nennen und danach, wer in Gefahr ist, was brennt, etc. Dieser Anruf lässt sich gut mit einem Kindertelefon spielerisch üben.

Weitere Regeln für Ihre Kinder (und Sie) sind:

  • Beim Verlassen der Wohnung alle Türen, durch die man geht, schließen
  • Bei starkem Rauch auf dem Boden kriechen und, wenn möglich, ein (nasses) Tuch vor Mund und Nase halten
  • Falls man die Wohnung nicht verlassen kann: in einem Zimmer bleiben, Tür schließen und am Fenster um Hilfe rufen
  • Niemals aus Angst aus dem Fenster springen
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